Halsstraffung

In nahezu jeder Diskussion über die äußeren Folgen des Älterwerdens fällt früher oder später der Satz: „Der Hals verrät das wahre Alter.“ Tatsächlich hadern viele unserer Patientinnen und Patienten mit dieser Körperregion. Besonders frustrierend scheint dabei die eigene Machtlosigkeit. Mit Hilfe von Diäten oder Sportübungen können bei Übergewicht zwar einige Fettdepots am Hals zum Schmelzen gebracht werden, erschlaffe Haut am Hals natürlich in Form zu bringen, ist allerdings fast unmöglich. Der Elastizitätsverlust der Haut im Halsbereich lässt sich zunächst mit Cremes behandeln, früher oder später führen aber auch diese nicht mehr zum gewünschten Ergebnis. Bei vielen Menschen wächst der innere Wunsch nach einer chirurgischen Halsstraffung. Frau Dr. Raab nimmt Ihren Befund auf und informiert Sie ausführlich über die verschiedenen Behandlungsmethoden.

Welche Arten der Halsstraffung gibt es?

Halsstraffung ist nicht gleich Halsstraffung. Abhängig vom Alter der Patientin oder des Patienten und des Spannungszustands, kommen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten in Frage.

Bei vermehrtem Fettgewebe an der Halspartie kann mit Hilfe einer Absaugung oder Lipolyse bereits ein gutes Ergebnis erzielt werden. Der Vorteil liegt darin, dass nach der Heilungsphase praktisch keine Narbenbildung vorliegt. Das lästige Doppelkinn wird relativ schonend entfernt. Das Resultat ist ein frisches und jugendliches Äußeres.

Einige Patientinnen und Patienten interessieren sich für eine Kombination aus Face-Lifting und Halsstraffung. Dabei wird der Schnitt in Etwa bis zum Haaransatz erweitert und der Hautmuskel (Platysma) nach hinten gezogen. Der gestraffte Halt lässt dadurch in der Frontalansicht keine Narben erkennen.

Auch eine Behandlung mit Botox kann das Erschlaffen und optische Hervorstehen der Muskulatur verhindern. Über diese Behandlungsweise informiert Frau Dr. Raab Sie gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Eine Halsstraffung ist auch mithilfe einer queren Durchtrennung der Platysma möglich. Im Zuge des Eingriffs wird der obere Teil neu vernäht und das Kinn stabilisiert. Der Schnitt erfolgt im Schattenbereich des Kinns oder am vorderen Halsbereich. Mit einer leicht sichtbaren Narbe ist jedoch trotzdem zu rechnen.

Halsstraffung mit der Z-Plastik

Ist die Haut am Hals der Patientin oder des Patienten stark ausgedehnt und erschlafft, genügen oben genannte Behandlungsmethoden mitunter nicht mehr aus, um ein überzeugendes Ergebnis zu erzielen. Verursacht wird der Zustand beispielsweise von einer starken Zunahme von Fettgewebe (Lipomatose). In diesen Fällen kann eine ästhetisch überzeugende Halsstraffung nur noch mit der sogenannten Z- oder W-Plastik erreicht werden. Dabei wird ein zacken- oder blitzförmiges Hautareal aus dem Halsbereich entfernt und die Ecken anschließend neu vernäht. Die Schnittführung verhindert ein „Verziehen“ der Narben in der Heilungsphase. In einem vertrauensvollen Gespräch erläutert Ihnen die erfahrene Plastische Chirurgin Frau Dr. Raab die Vorgehensweise sowie mögliche Risiken und Folgen der Z-Plastik.

Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung

Die operative Halsstraffung wird von Frau Dr. Raab im St. Josef-Krankenhaus in Essen-Kupferdreh durchgeführt. Vor, während und nach dem Eingriff ist ein Team erfahrener Spezialisten für Sie da. Je nach Behandlungsform ist es möglich, die Halsstraffung unter Lokalanästhesie durchzuführen. Fäden werden, ebenfalls abhängig vom jeweiligen Eingriff, nach zwei Wochen gezogen. Die Kompressionsverbände müssen zumeist für mehrere Wochen getragen und regelmäßig gewechselt werden. Bei einer intensiven Operation wie der Z-Plastik ist eine Immobilisation entscheidend für eine gute und umfassende Wundheilung. Generell gilt: Um eine gute Verheilung eventueller Narben sicherzustellen, sind nachfolgende Kontrolltermine empfehlenswert. Die Schmerzen nach dem Eingriff werden von den allermeisten Menschen als nicht sonderlich hoch empfunden.

 

Dr. Lona Raab berät sie gern zum Thema Halsstraffung
Tel.: 0201 - 89 78 39 04
Mail: info@dr-lona-raab.de